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Stimmt es? Ja, ihr Leut, es ist wirklich Schluss für heut…

Vom Seminar verabschiede ich mich also heute – doch noch lange nicht von all den spannenden Inhalten, neuen Erkenntnissen, interessanten Ideen und Anregungen zum Weiterdenken und -entwickeln… Danke dafür!

 

Das Ende naht… Time to say goodbye!

As Time Goes By 2

    Thragor, Titel: As Time Goes By
Some rights reserved Quelle: www.piqs.de

Wer hat an der Uhr gedreht, ist es wirklich schon so spät?! Dies frage ich mich jedes mal, wenn wieder ein Semester geschafft ist und sich dem Ende neigt… Doch nicht nur dasSemester geht dem Ende zu, sondern auch das Seminar zum Thema Web 2.0 in dessen Rahmen ich auch diesen Blog gestalten konnte. Im Folgenden sollen rückblickend ein paar Eindrücke, Gedanken und vor allem das festgehalten werden, welche Erfahrungen mich zum Nachdenken anregt und welche Erkenntnisse ich für mich persönlich mitnehme und  vor allem für meine Zukunft im Lehreralltag mitnehmen werde.

Zu Beginn des Seminars – das weiß ich noch genau – berichtete ich in einem Artikel von meinen anfänglichen Schwierigkeiten, von  leichten Überkommnissen der Überforderung aufgrund des großen Zeitaufwands und dem Gefühl technisch einiges aufholen zu müssen! Es begann mit der Auseinandersetzung im Seminarwiki und ging über die Einrichtung des Blogs, was mir jedoch Schritt für Schritt gelang. Nun kann ich sagen: Die Mühen und das Schwitzen vor dem PC haben sich gelohnt! Natürlich muss man sich – das ist wohl aber immer so, wenn man mit etwas Neuem konfrontiert wird – immer erst hineinfinden, Funktionen kennenlernen und selbst ausprobieren, doch erst so lernt man es auch. Ich denke, dass ich mit dem eigenen Erkunden des Blogs und seinen gesamten Möglichkeiten erst wirklich seine Chancen kennengelernt habe – eine wichtige Voraussetzung, um dieses Webtool auch im Unterricht nutzen zu können. Gerade WordPress würde sich an dieser Stelle sehr anbieten, da die Gestaltungsmöglichkeiten hier sehr überschaubar und gut aufgezeigt werden.

Auch die Arbeit im VZL empfand ich anfangs als eine Art Überhäufung an neuem Wissen in Sachen technischem Know-how, doch dies sollte, wie ich bereits berichtete, ein erster Einblick und eine gute Grundlage für das sein, was man während der Arbeit mit dem Computer und dem Bewegen im Netz wissen sollte. Wichtig für mich an dieser Stelle waren vor allem die Kapitel und Beiträge zu den Schattenseiten des Internets, eine wichtige Aufklärung! Naja, wie die Übertragung von Daten beispielsweise abläuft werde ich wohl kaum in der Kategorie ‚unverzichtbares Wissen‘ speichern. Ich empfand dies jedoch als gut zu wissen, um diese für uns unsichtbaren Prozesse einmal vor Augen zu führen und so die unglaublichen Abläufe kennenzulernen, die uns erst eine Kommunikation und die Möglichkeit des Wissensaustauschs im Netz ermöglicht.

Nach den anfänglichen Phasen der eigenen Wissensaneignung- bzw. erweiterung konnte ich für mich gute Zusammenhänge zur Nutzung von Web 2.0 und seinen Möglichkeiten im schulischen Unterricht knüpfen. Schritt für Schritt wurden uns vor allem die Nutzung von Webtools in unterschiedlichen Fächern verdeutlicht, sodass anhand der konkreten Praxisbeispiele und Unterrichtsentwürfe hilfreiche Anregungen für das eigene Integrieren in den Unterricht dargeboten wurden, auf die ich später gerne zurückgreifen möchte! Nach diesem reichen Angebot an Ideen und der Darstellung zahlreicher Möglichkeiten der Einbindung von Webtools – die ich vorher selber nicht kannte – in das Schulleben, die wir durch die Seminarleitung kennengelernt, aber auch im Kurs größtenteils selber erarbeitet und ausgetauscht haben, fühle ich mich in dem Gedanken bestärkt, dies auch für und in einem medial bzw. digital ausgerichteten Unterricht ein- und umsetzen zu können. Unglaublich wieviele spannende und unterstützende Wege es doch geben kann, Unterricht lebendig und dennoch ertragreich zu gestalten! Gerade die Erfahrungsberichte von Pädagogen, auf die wir besonders in der letzten Phase des Seminars näher eingegangen sind, zeigen, dass der Wille und das Interesse an den digitalen Medien im Unterricht steigt und getestet werden will. Gerade der Erfahrungsbericht von Rene Scheppler, mit dem wir uns in unserer Arbeitsgruppe intensiver beschäftigt haben, und über den ich bereits berichtete, war für mich sehr interessant, da er mich mit seiner Erfahrungsschilderung über den Einsatz von Blogs im Deutschunterricht und über diese Art der Lektürereflexion nachdenken ließ. Nicht nur die inhaltlich reflektierende Auseinandersetzung mit der Lektüre wird hier gefördert, auch die Fähigkeit des selbstständigen und eigenverantwortlichen Lernen mit einem digitalen Medium.

In meinen Erwartungen an das Seminar, die ich anfänglich in meinem Profil dargestellt habe, behauptete ich, dass der Umgang mit Medien heutzutage unverzichtbar ist und somit auch die medialen Kompetenzen der Lehrkraft. Nun kann ich jedoch mit Überzeugung sagen, dass Kinder natürlich heutzutage mit Medien aller Art konfrontiert werden, dass die Funktion und Chance von Web 2.0, Webtools und digitalen Medien im Unterricht aber doch gerade darin liegt, Unterricht zu bereichern und neu zu entdecken. Ich habe Web 2.0 als ein spannendes und die Lehrkraft unterstützendes Medium kennengelernt, das sich vielfältig einsetzen lässt und Kindern und Jugendlichen als ein Angebot Türen und Möglichkeiten der digitalen Welt öffnet. Ich werde es, davon bin ich überzeugt, auf  jeden Fall auf der Grundlage der im Seminar angeeigneten Erkenntnissen und Erfahrungen selber in der Berufspraxis testen. Vielleicht werdet ihr ja dann in einem Erfahrungsbericht wieder von mir hören und von meinen Erlebnissen im Unterricht lesen – bis dahin tschüss und auf wiedersehen!

Weiterer Erfahrungsbericht zum Thema ‚Blog im Unterricht‘

Habe gerade einen weiteren Erfahrungsbericht zur Einsetzung von Blogs im Unterricht bei Lehrer-online gefunden, den ich ganz hilfreich finde. Die Rede ist hier von einem „Tagebuch mit Kommentarfunktion“, wobei Norbert Tholen hier – wie ja auch schon Rene Scheppler – seine Erfahrungen mit Blogs im Deutschunterricht schildert.

Wie heißt es hier so schön: “ ‚Einfach mal auszuprobieren‘, was möglich ist, kann sich besonders im Fall des Weblog lohnen, denn ein Weblog ist schnell erstellt und flexibel einsetzbar.“ 

In Sachen, was ist ein Blog, wie richtet man ihn ein bzw. wie nutz man ihn und was braucht man dazu (was wir SeminarteilnehmerInnen ja im besten Fall nun schon wissen ; ), wird hier des Weiteren auch Auskunft darüber gegeben in welchen Bereichen man den Blog einsetzen kann sowie praktische Hinweise dafür.

Ich denke gerade für uns „bald Pädagogen“ sind solche Erfahrungsberichte, wie wir sie im Seminar nun schon kennengelernt haben und wie sie des Weiteren auch an vielen Stellen im Internet zu finden sind, sehr hilfreich und können dazu anregen diese Art der digitalen Unterrichtsgestaltung einfach mal auszuprobieren! Ich denke, man sollte sich auf diesem Wege einfach mal selbst ein Bild machen, um  zu erfahren, inwiefern der Einsatz von Web Tools den eigenen Unterricht  unterstützen bzw. bereichern kann.

Web 2.0 überall – Begegnungen mit dem Thema Medien in weiteren Kontexten

Seit ich dieses Seminar zu Web 2.0 besuche, werde ich bereits hellhörig, wenn ich diesen Begriff nur höre. Letztens begegnete er mir in einer Vorlesung im Fach Religionspädagogik. Es ging dabei um die Veränderung der Sozialisationsprozesse vor allem in den Bereichen des Familienlebens, der Peergroup und der Medien – und den damit einhergehenden Lernorten. Im Bereich der Massenmedien hat sich einiges getan, was sich wiederum auf die Lebensgestaltung der Kinder und Jugendlichen auswirkt, aber auch auf die Form der Unterrichtsgestaltung und  die Art und Weise einen Zugang zu den SuS zu finden. Die mediale Kommunikation hat des Weiteren Konsequenzen für die intentionale Erziehung. Wie wir im Seminar Web 2.0 bereits festgestellt haben, expandiert der Zugang zu den Wissensbeständen im Netz – es kommt somit zu einer Verschiebung weg von der Experten- hin zur Rezeptionskontrolle. Aufgrund der Tatsache, dass jeder sein (geglaubtes) Wissen online stellen bzw. veröffentlichen kann, haben die SuS zwar die Möglichkeit sich viel und umfangreich zu informieren, doch besteht die Gefahr, dass sie sich falsch informieren! Uns erreicht also eine echte Medienrevolution – Fakten sind nun endlos zugängig!

Blogs, Wikis & Co im Unterricht – Gemeinsamkeiten der vorgestellten Beispiele

Die Beispiele, die wir im Seminar nun schon teilweise kennen gelernt haben, die u.a. die Nutzung von Blogs im Unterricht thematisieren sind sich doch in manchen Bereichen ziemlich ähnlich, wie ich finde. Gerade das Beispiel zu R.A.M.B.O, in dem Maik Riecken Blogs über WordPress als Teil seines Deutschunterrichts nutzt, ähnelt dem Beispiel, mit dem wir uns in unserer Arbeitsgruppe intensiver befasst haben. Auch in unserem Beispiel (Lernwolke) gilt die Gestaltung eines Blogs – in Form eines Lesetagebuchs – binnen des Deutschunterrichts von Rene Scheppler als eine mögliche Form der medialen Eingliederung in den Unterricht. Also muss sich wohl gerade das Fach Deutsch dazu anbieten, Schüler und Schülerinnen in die Welt des „Bloggens“ einzuführen und ihnen so die Tore zum WWW und seinen zahlreichen Möglichkeiten der Kommunikation, das Austauschs und der Darstellung von Wissen und Lernprozessen zu öffnen. Riecken hat wohl, genau wie Scheppler, bereits Erfahrungen mit anderen Plattformen gemacht und sich schließlich für WordPress entschieden – eine Plattform, die ich ja momentan selbst nutze und die ich mir ebenfalls gut als eine mögliche Plattform zur Bloggestaltung in meinem eigenen Unterricht später vorstellen kann!  Mit  der Blognutzung verknüpft Riecken des Weiteren auch klassische Elemente des Unterricht – eine gute Kombi! Wie Scheppler berichtet der Pädagoge ebenfalls von „chaotischen Phasen“, die das Eingreifen der Lehrkraft wohl doch bestätigen. Doch sollte man, wie Scheppler sagt, auch die Gefahr wahrnehmen, den SchülerInnen den „Entdeckergeist“ zu nehmen und dem entgegenzuwirken, indem man sie anleitet, aber nicht  dauerhaft begleitet und so die Spannung für das Neue, was es zu entdecken gilt, nimmt.

Auch im Beispiel zur Unterrichtsreihe eines Englich-LK’s sehe ich durchaus Gemeinsamkeiten bei der Einbindung von Webtools und bei der optimalen Nutzung von Internet und seinen Möglichkeiten im Unterricht. Auch wenn sich hier Fächer (Deutsch und Englisch), Jahrgangsstufe  und  die Tatsache, dass im Englisch-LK keine reine Blogerstellung- und gestaltung –  im Gegensatz zu Schepplers Deutschunterricht – stattfinden, unterscheiden, verhält sich eine mögliche Begründung der vorteilhaften Chancen dieser Form von Unterricht in folgenden Aspekten doch sehr ähnlich: Kreative Nutzen von Schreibanlässen (vgl. Schepplers Lesetagebücher), die SchülerInnen werden motiviert am PC zu schreiben und sich dabei zu bemühen, da es öffentlich, also von anderen gelesen werden kann (hier kleine Eingrenzung bei Scheppler, der die Blogs passwortgeschützt (nicht) zugänglich macht) und „versteckte“ Fähigkeiten sowohl inhaltlich als auch sprachlich können hier gerade bei ruhigeren Kindern und Jugendlichen geweckt und mit Hilfe der Bloggestaltung entdeckt werden.

Sowohl bei der Einbindung von Blogs als auch von Kurswikis in den Unterricht ist eine Voraussetzung, dass die SchülerInnen über einen Internetzugang bzw. PC verfügen. Was vielleicht heute als eine eher unproblematische Sache definiert werden könnte, wirft trotzalledem die Frage auf, was bzw. wie mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet wird, die keinen Internetzugang bzw. PC haben. Schulen verfügen meist über PCs etc., die dann  von den SchülerInnen genutzt werden können – doch reicht dies allein aus oder könnte dieses Gebundensein an die schulische Ausstattung und diese Art der Einschränkung nicht doch problematisch für diese intensive Arbeit mit Webtools (hier Blog und Wiki) und dem Medium Internet werden?

Blog im Unterricht – Ein Aufruf zur Selbstständigkeit!?

Die Aufgabe, mit der wir uns aktuell beschäftigen sollen, thematisiert die Nutzung von Blogs im Unterricht und bezieht sich dabei auf die Idee der Blognutzung eines Lehrers, Rene Scheppler, ein Lehrer der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden und seine Erfahrungen in einem Unterrichtsprojekt im Fach Deutsch. Seine Schilderungen und Erfahrungen können in seiner Lernwolke nachgelesen werden. Wenn ich an meine eigene Schulzeit und das Führen eines Lesetagebuches zurückdenke, verbinde ich dies mit einem sauber geführten Heft, in dem meine eigenen Gedanken zur jeweiligen Lektüre Platz fanden und durch kreative Aufgaben oder Zusammenfassungen der Kapitel geschmückt wurden. Man war immer bedacht darauf, dieses „Buch“ als sein eigenen individuell zu halten und gab sich dabei besonders Mühe. Genau das können die SuS auch bei Herrn Scheppler machen – allerdings online.

In seinem Deutschunterricht soll ein Lesetagebuch zum Jugendbuch „Die Sonne bleibt nicht stehen“ angefertigt und gestaltet weren. Dazu sollen inhaltliche Kapitelzusammenfassungen und kreative Aufgaben in einem eingerichteten Blog dargestellt werden. Die Entscheidung zur Nutzung und das Einrichten eines solchen Blogs sollte von jedem einzelnen der SuS jedoch selbst bestimmt und entschieden werden. Da die Mehrheit sich jedoch dafür entschied, wurde allein die Idee des Online-Lesetagebuchs und das Angebot bereits zu Beginn des Projekts gut angenommen.

Bedenken sollte man hier jedoch auch, dass das Projekt in einer 5. Klasse durchgeführt wurde und ein gutes Klassenklima, sowie die Bereitschaft und ein gewisser Grad an Selbstständigkeit vorausgesetzt werden muss. Herr Scheppler schildert in seinem Erfahrungsbericht, dass er die Klasse ein wenig überschätzt hat im Sinne der individuellen technischen Aneignung, um den Entdeckergeist seitens der SuS zu wahren. Anleitungen in Form von einem Video sollte den SuS dabei als Unterstützung dienen, das Einrichten und Erkunden der Blogs sollte sich aber schnell entwickeln. Ich bin mir dabei nicht ganz sicher inwieweit eine „theoretische Einführung“ und in welchem Maße den Kindern einer 5. Klasse zu Gute gekommen wäre. Gerade diejenigen unter ihnen die noch keine Erfahrungen im Netz gemacht haben, wie z.B. mit Facebook etc. brauchen gerade dabei eine leitende Hand, die sie in ihren ersten Schritten führt. Mir erging es ganz ähnlich in der anfänglichen Phase der Blognutzung. Am Rande der Verzweiflung übe alle möglichen Einrichtungen und unterschiedlichen Anwendungen hier im Dashboard, musste auch ich mir erst einmal einen Weg bahnen, auf dem ich meinem Blog die entsprechenden Züge verleihe, sodass er dann Gestalt annehmen kann. Das Entdeckerische und das, was die Arbeit mit dem Blog dabei interessant macht, sollte jedoch – wie Scheppler ja auch schon richtig sagt – nicht verloren gehen.

Ich denke, dass die Nutzung eines Blogs als Lerntagebuch eine gute und sinnvolle Möglichkeit bietet, die Ausprägung der medialen sowie fachlichen und sozialen Kompetenzen der SuS zu fördern. Zum einen lernen sie sich in technischen Bereichen zu erproben und sich den Möglichkeiten des Internets anzunähern, zum anderen kompensieren sie auf diese Art ihr Wissen und machen es für ihre Mitschüler zugänglich. Ich denke, dass dies die Basis für einen kommunikativen Austausch sein kann und durch das Bloggen und gegenseitige Kommentieren ein Lernen miteinander ermöglicht. Wie Scheppler schon feststellt, tritt der Lehrer in seiner aktiven Rolle zurück und wird eher zu einem Lernbegleiter, der bei Fragen und Schwierigkeiten durch seine Feedbacks zur Verügung steht und so immer präsent und ansprechbar bleibt. Dadurch müssen die SuS eine gewisse Selbstständigkeit entwickeln und lernen, sich bei Fragen und Problemen kenntlich zu machen, indem sie diese öffentlich machen. Auch lernen sie hier ein Stück weit durch eigenständiges Handeln und Erproben und müssen ihre Fragen auf die Hilfsbereitschaft und das Wissen anderer bauen – dies kann, wie ich finde, auch das Gemeinschaftsgefühlund den Zusammenhalt innerhalb der Klasse stärken, welches zudem durch den Austausch von Bildern und durch die eingerichteten Chats nochmals bestärkt werden kann.

Ich denke, dass Kindern mit diesem Projekt die Möglichkeit gegeben wird sich auf eine ganz neue, für sie spannende Weise mit der Lektüre auseinanderzusetzen und diese so auch ein Stück weit attraktivzu machen. Ich sehe in der Konzeption und der Art von Unterrichtsgestaltung im Fach Deutsch großes Potenzial und könnte mir vorstellen die Lektüre eines Buches ebenfalls durch die Dokumentation der persönlichen Lernerfahrungen und inhaltlicher Besonderheiten in einem Blog zu unterstützen.

Interessant war für mich, dass Rene Scheppler Lehrer an der Helene-Lange-Schule ist, einer Alternativschule, die mir bereits in einem EGL-Seminar bezüglich deren Konzepte und Bausteine begegnete. Ich glaube, dass die Nutzung digitaler Medien – wie hier die Gestaltung eines Blogs durch den Schüler bzw. die Schülerin – auch gerade für diese Schulen eine Chance bietet Kinder und Jugendliche in ihrer Selbstständigkeit und dem eigenen Handeln und  Lernen zu fördern. Besonders für den Ertrag und die Verwirklichung des jeweiligen Konzepts von Alternativschulen wie die HLS können Tools dieser Art sehr förderlich und hilfreich sein – darin steckt wohl auch das sehr große Potenzial ihrer medialen bzw. digitalen Einbindung in den Unterricht!

Nutzung von Web-Tools in Schule & Uni – EGL und die iPads…

Gerade bin ich auf eine Seite gestoßen, die Erfahrungsberichte mit iPads an Schulen zeigt. Doch nicht nur an Schulen könnte dies eine Weiterentwicklung zum Lernen ohne Papier bedeuten. In seinen ersten Probeläufen begegnete mir das iPad bereits in einem EGL-Seminar an der Uni. Wir konnten uns während des Seminars sozusagen an der Nutzung und der Arbeit mit dem iPad versuchen und seine Funktionen testen. Viele Arbeitsschritte, wie bspw. das direkte Hochladen und Teilen von erstellten Präsentationen oder Recherchieren, erleichterten bzw. beschleunigten den Verlauf. Auch die Nutzung unterschiedlicher Internet-Tools, z.B. zum Erstellen einer Präsentation direkt im Seminar, können an dieser Stelle sehr hilfreich sein. Eine nützliche Erfahrung, die möglicherweise ahnen lässt, dass uns  iPads bzw. Tablets in Uni und Schule noch öfters begegnen bzw. wir von jenen in diesem Zusammenhang womöglich noch mehr hören werden.

Wen es interessiert:

http://www.apple.com/de/education/profiles/ennepetal/

 

Schule der Zukunft?

Auf Nicos Blog wird in dem Artikel „Was sich anhört wie die ferne Zukunftsvision eines Internetfreaks, ist eine staatlich geprüfte Lehranstalt“ auf einen Artikel im Stern verwiesen, in dem eine „Web-Individualschule“ vorgestellt wird. Ich habe mir den Artikel angeschaut und es lohnt sich sehr mal einen Blick darauf zu werfen. Wie ich bereits kommentiert habe, bietet diese Art von Schule einerseits die Möglichkeit auf die individuellen Interessen und Bedürfnisse der SuS einzugehen und dementsprechende Übungen zu gestalten – das heißt: der Unterricht ist sehr individuell! Doch andererseits: Wo bleibt  das GEMEINSAME LERNEN? Die Ausbildung und Förderung von sozialen Kompetenzen bleibt hier, wie ich finde, auf der Strecke. Aber, das ist ja nur meine Meinung! Macht euch am besten selbst ein Bild … ; )

Danke an dieser Stelle für den interessanten Verweis! : )

Achso, moment mal….Kleiner Zusatz zum Social Media Beitrag

Wenn ihr noch mehr erfahren wollt, was wir uns als AG  bei der Planung unserer kleinen Unterrichtseinheit zum Thema ‚Exillyrik‘ und der Einsetzung der von uns gewählten Tools gedacht haben, wie bspw. „Was nützt die Einheit den SuS?“, also welche Lernziele und Erwartungen an die digitale Unterstützung müssen bei der Planung der Einheit gestellt und berücksichtigt werden, schaut doch einfach mal bei nanuschki vorbei! ; )

Social Media Tools in der Schule – Erste Unterrichtsplanungen

Fach, Klasse und Themenwahl – Sammeln erster Ideen in unserer AG

Unsere Aufgabe war es in unserer AG eine Unterrichtsskizze anzufertigen, in der verschiedene Tools miteingebunden und so in einer von uns geplanten Unterrichtseinheit zum Einsatz kommen sollten. Da wir in unserer Gruppe sehr mit dem Fach Deutsch vertraut sind, haben wir uns dann auch schnell entschieden für welches Fach geplant werden soll. Im Austausch konnten wir uns dann gut vorstellen ‚Exillyrik‘ in der Jahrgangsstufe 11 zu behandeln und die jungen Erwachsenen mit dem möglicherweise für sie noch etwas befremdlichen Unterrichtsvorgang zu begeistern. Gerade anhand von Gedichten und Persönlichkeiten können zeittypische Inhalte vor einem historischen Kontext gut kennengelernt und erforscht werden. Mit Recherche und Dokumentationsaufgaben können zudem die ersten Schritte mit Hilfe der gewählten Tools unternommen und angewendet werden – die Verknüpfung digitaler Hilfsmittel mit dem Wissenserwerb hinsichtlich der Exillyrik bietet sich dafür, wie wir finden, besonders an. Mir persönlich erschien der Arbeitsauftrag, dem ‚Erstellen einer Unterrichtsskizze‘ anfangs noch etwas schwierig, da das Auswahlfeld an Fächern, Jahrgangsstufen und Themen unbegrenzt und somit ziemlich weit war! Natürlich überlegt man sich erste Ideen zur Gestaltung einer Lerneinheit für das persönliche Fach, so hatten wir in unserer AG doch Glück, dass sich Deutsch für uns alle angeboten hat. So glaube ich, dass sich diese Aufgabe in einer Gruppe gerade hinsichtlich der Vielfalt an Ideen und dem Gedankenaustausch und der Arbeitsaufteilung  anbietet, es aber auch möglicherweise aufgrund der heterogenen Vorstellungen von Unterrichtsproblemen vereinzelt zu Schwierigkeiten kommen könnte. In unserer Gruppe war dies zum Glück nicht der Fall, das Thema war also (relativ) schnell gefunden, sodass der Weg durch die Exillyrik schnell geplant werden konnte! Weiterlesen …

sugar cream and berry

Die süße Verführung für "Web 2.007: Im Auftrag Ihrer Universität

Nicos Blog

Uni Marburg - Web 2.0

Rcadian

Web 2.0 Discovering New Media at School

Bunter Papagei

Smile with the Papagei

Auf dem Weg zum modernen Lehrer

Seminarübergreifende Portfolios

teestunde

stündchen bei lis, mit tee

dclamoreux

Blog im Rahmen des Seminars "Web 2.0"

Groschelking

Informationen zum Thema Web 2.0 im Unterricht

frauooh

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Kaleidoskop

Ein Spektrum an Reflexionen

nanuschki

Seminar Web 2.0

Peter Makes Music

WiSe 2013/14 - Lerntagebuch und Seminarbegleitung

indigoagenda

Seminar Web 2.0 - Die Zukunft des Unterrichts?